Datenrettung in der Schweiz: Was wirklich rettbar ist – und was nicht
- vor 4 Stunden
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Ein Praxisleitfaden für KMU, Selbstständige und Privatpersonen. Wann lohnt sich Datenrettung, was kostet sie wirklich – und woran erkennt man einen seriösen Anbieter?

Kurz gesagt
Datenrettung in der Schweiz ist machbar – in den meisten Fällen sogar mit überraschend hoher Erfolgsquote, wenn der Datenträger nicht zuerst falsch behandelt wurde. Entscheidend sind drei Dinge: die richtige erste Reaktion (Gerät sofort stoppen, keine «Reparaturversuche»), eine ehrliche Erstanalyse durch einen lokalen IT-Partner und der Zugang zu professioneller Reinraum-Datenrettung für die schweren Fälle. Compu-Trade ist seit mehreren Jahren Partner von Ontrack – dem weltweit führenden Datenrettungs-Spezialisten – und kombiniert lokale Erstanalyse mit professioneller Datenrettung, wenn es ernst wird.
Auf einen Blick:
• Was rettbar ist: Defekte Festplatten, SSDs, USB-Sticks, NAS-/RAID-Systeme, Smartphones, Speicherkarten
• Typische Schäden: Mechanischer Schaden (Sturz, Wasser, Stromschlag), logischer Schaden (Lösch-Versehen, Formatierung, Ransomware), elektronischer Schaden
• Erfolgsquote: In 70–90 % aller Fälle können Daten zumindest teilweise wiederhergestellt werden – bei richtigem Vorgehen
• Kosten: Erstanalyse oft kostenlos oder mit fixem Pauschalpreis, professionelle Rettung ab CHF 800 bis mehrere Tausend Franken je nach Schweregrad
• Wichtigste Regel: Bei vermuteten Datenverlust SOFORT Gerät ausschalten und nicht weiter benutzen – jeder weitere Schreibvorgang reduziert die Erfolgschance
Wenn die Daten plötzlich weg sind
Es ist meistens ein Moment der Ungläubigkeit. Eine externe Festplatte klickt, klackt, klappert – und der Computer zeigt nur noch eine leere Meldung. Auf dem Datenträger: jahrelange Buchhaltung, sämtliche Kundendaten, hunderte Familienfotos. Backup? «Habe ich schon ewig nicht mehr gemacht.»
Wir sehen diese Situation in unserer IT-Werkstatt fast wöchentlich. Mal ist es ein KMU, das seinen Server-RAID verloren hat. Mal eine Selbstständige, deren MacBook ins Wasser gefallen ist. Mal eine Privatperson mit einem USB-Stick, der 20 Jahre Familienfotos enthält. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen sind die Daten nicht wirklich weg. Sie sind nur nicht mehr zugänglich. Mit dem richtigen Vorgehen und den richtigen Werkzeugen lassen sie sich oft wiederherstellen.
Compu-Trade bietet Datenrettung in der Schweiz seit über 20 Jahren an. Wir sind seit mehreren Jahren regelmässig mit Ontrack zusammenarbeitend – dem weltweit grössten Spezialisten für professionelle Datenrettung mit Reinraum-Laboren. Aus dieser Kombination – lokale Erstanalyse plus internationaler Partner für die schweren Fälle – ergibt sich ein Vorteil für unsere Kunden: viele Fälle können wir bei uns vor Ort und kostengünstig lösen, und für die anderen haben wir den schnellen, direkten Draht ins Reinraum-Labor.
Die wichtigste Regel: Sofort aufhören
Wenn Sie merken, dass etwas mit Ihren Daten nicht stimmt – ungewohnte Geräusche aus der Festplatte, plötzlich verschwundene Dateien, eine SSD, die im Mac nicht mehr erkannt wird – tun Sie eines: Schalten Sie das Gerät sofort aus. Nicht herunterfahren, nicht «noch schnell die wichtigsten Dateien sichern», nicht «mal probieren, ob's wieder geht». Strom weg.
Der Grund: Jede weitere Sekunde Betrieb kann die Schäden vergrössern. Eine Festplatte mit mechanischem Defekt zerstört bei jedem Lese-Versuch weitere Sektoren. Eine SSD mit logischem Schaden überschreibt bei jedem Schreibvorgang Datenbereiche, die noch hätten gerettet werden können. Selbst der Versuch, mit kostenloser Software «zu reparieren», kann irreversible Schäden anrichten.
Was Sie ebenfalls nicht tun sollten:
• Die Festplatte ins Tiefkühlfach legen (alter Mythos – funktioniert nicht und richtet zusätzlichen Schaden an)
• Versuchen, das Gehäuse zu öffnen oder Schrauben zu lösen (Reinraum-Bedingungen sind erforderlich)
• «Datenrettungs-Software» aus dem Internet ausprobieren (überschreibt im Zweifel wichtige Sektoren)
• Auf einem Wasserschaden-Gerät warten, bis es «getrocknet» ist (Korrosion arbeitet unter der Oberfläche weiter)
• Den Datenträger an mehrere Anbieter geben («mal schauen, wer's hinkriegt») – jeder weitere Eröffnungsversuch reduziert die Erfolgschance
Die fünf häufigsten Schadensarten und wie wir sie behandeln
1. Mechanischer Defekt: Sturz, Schock, Verschleiss
Typische Ursache: Eine externe Festplatte fällt vom Tisch, ein Notebook wird beim Tragen erschüttert, eine ältere Festplatte versagt nach Jahren des Dauerbetriebs. Typisches Symptom: klickende oder kratzende Geräusche, das Gerät wird nicht mehr erkannt.
Erfolgschance: Bei klassischen mechanischen Festplatten (HDD) sehr gut – über 80 % der Fälle. SSDs sind anders aufgebaut und reagieren auf Stürze meist gar nicht.
Kosten-Niveau: Im Reinraum-Labor (z.B. Ontrack) – CHF 1’500 bis 3’500 je nach Aufwand.
2. Logischer Schaden: Versehen, Formatierung, Lösch-Aktionen
Typische Ursache: «Ich wollte einen Ordner verschieben und plötzlich war alles weg.» Datenträger ist physisch intakt, aber das Dateisystem ist beschädigt. Auch nach versehentlicher Schnellformatierung oder bei nicht zugeordneten Partitionen.
Erfolgschance: Sehr hoch (über 90 %), wenn nach dem Schaden NICHTS auf den Datenträger geschrieben wurde. Jeder weitere Schreibvorgang kann gerettete Daten überschreiben.
Kosten-Niveau: Oft in unserer Werkstatt lösbar – ab CHF 400 bis 1’500. Reinraum nur bei Komplikationen.
3. Elektronischer Schaden: Spannungsspitze, defekter Controller
Typische Ursache: Blitzschlag, Spannungsspitze im Stromnetz, alter Netzadapter. Symptom: das Gerät zeigt gar keine Lebenszeichen mehr, kein Klicken, kein Drehen, einfach tot.
Erfolgschance: Bei klassischen Festplatten gut (Reparatur des Controllers im Labor), bei modernen SSDs anspruchsvoller wegen integrierter Bauteile.
Kosten-Niveau: Reinraum-Labor – CHF 1’200 bis 2’800.
4. Wasser-, Hitze- oder Feuerschaden
Typische Ursache: Kaffee verschüttet, Festplatte in den Pool gefallen, Brandschaden im Büro. Wichtig: Korrosion arbeitet weiter, auch wenn das Gerät «trocken» aussieht.
Erfolgschance: Bei sofortiger Behandlung gut (50–80 %), je länger gewartet, desto schlechter. Bei Salzwasser oder Säuren deutlich schlechter.
Kosten-Niveau: Reinraum-Labor zwingend – CHF 2’000 bis 4’500.
5. RAID-/NAS-Ausfall im KMU
Typische Ursache: Im Büro fallen mehrere Festplatten gleichzeitig oder kurz nacheinander aus. Häufig nach jahrelangem Dauerbetrieb in einem Synology, QNAP oder anderen NAS-System. Auch nach Stromausfall oder fehlerhaftem Wiederaufbau eines RAID.
Erfolgschance: Hoch (oft 70–90 %), wenn der RAID-Verbund nicht durch Reparaturversuche zusätzlich beschädigt wurde. Das richtige Verhalten: RAID NICHT neu initialisieren, NICHT «rebuilden lassen» ohne Spezialisten.
Kosten-Niveau: Komplex – CHF 1’500 bis 5’000 je nach RAID-Konfiguration und Schadensbild.
Aus der Praxis: Die externe Festplatte mit 15 Jahren Firmen- und Familiengeschichte
Vor einigen Monaten kam ein Inhaber eines Schreinerei-Betriebs aus dem Emmental zu uns – sichtlich aufgewühlt. Auf einer externen Festplatte lagen 15 Jahre Geschäftsdaten: Offerten, Pläne, Kundenfotos, Buchhaltungsbelege. Plus alle Familienfotos seit der Hochzeit, von den Kindern, den Ferien. Es war das einzige Exemplar – ein Backup gab es nicht.
Die Vorgeschichte: Beim Verschieben des Heimbüros war die Festplatte vom Schreibtisch gefallen. Höhe etwa 80 cm, auf Parkett. Beim Anstecken am Computer: nichts. Nur ein leises, regelmässiges Klicken aus dem Gehäuse. Nach einem ersten Internet-«Tipp» hatte er die Festplatte ins Tiefkühlfach gelegt – ohne Erfolg. Beim zweiten Anschluss war zusätzlich die Stromversorgung durchgebrannt.
Was wir gemacht haben:
1. Erstanalyse in unserer Werkstatt: Diagnose «mechanischer Schaden mit zusätzlichem elektronischem Folgeschaden». Eigene Rettung in unserer Werkstatt nicht möglich – Reinraum notwendig.
2. Transparente Aufklärung über die zu erwartenden Kosten (rund CHF 2’400 bei diesem Schadensbild) und die realistische Erfolgschance (etwa 70 %).
3. Sicherer Transport via Ontrack-Logistik – wir haben die Festplatte verpackt und versendet, der Kunde musste sich nicht um die Abwicklung kümmern.
4. Nach acht Arbeitstagen kam die Nachricht aus dem Reinraum: 98 % der Daten konnten gerettet werden.
5. Die geretteten Daten wurden auf einer neuen verschlüsselten Festplatte an uns zurückgeschickt. Wir haben sie geprüft, dem Kunden übergeben – und gleich ein vernünftiges Backup-Konzept aufgesetzt. Der wichtigste Schritt: zwei externe Festplatten im Wechsel plus verschlüsseltes Cloud-Backup, damit sich die Geschichte nicht wiederholt.
Der Kunde hat uns nachher gesagt, er hätte fast nicht angerufen, weil er gedacht hatte, es sei sowieso zu spät. Das ist das, was wir am häufigsten hören – und es stimmt eben oft nicht.
So läuft eine Datenrettung bei Compu-Trade ab
1. Telefon- oder Vor-Ort-Kontakt: Sie beschreiben das Problem, wir geben eine erste Einschätzung und Sie bringen das Gerät vorbei (oder wir holen es ab). Wichtig: Datenträger nicht weiter benutzen.
2. Erstanalyse in unserer Werkstatt (typischerweise 1–3 Werktage): Wir prüfen, ob der Schaden bei uns lösbar ist oder ob ein Reinraum-Labor nötig ist. Bei vielen logischen Schäden können wir die Daten direkt vor Ort retten.
3. Transparenter Kostenvoranschlag: Bevor irgendetwas weitergeht, bekommen Sie einen klaren Preis und eine ehrliche Einschätzung der Erfolgschance. Kein Auftrag ohne Ihre Zustimmung.
4. Bei schweren Fällen: Übergabe an Ontrack: Sie müssen sich um nichts kümmern. Wir packen, versenden und koordinieren die Reinraum-Datenrettung. Sie haben durchgehend einen Schweizer Ansprechpartner.
5. Datenrückgabe: Die geretteten Daten kommen auf einem neuen, verschlüsselten Datenträger zurück. Wir prüfen die Vollständigkeit und übergeben Ihnen das Material persönlich.
6. Backup-Beratung: Damit es kein zweites Mal passiert – wir richten gemeinsam mit Ihnen ein sauberes Backup-Konzept ein. Drei Kopien, zwei Medien, eine ausserhalb der Räumlichkeiten (die «3-2-1-Regel»).
Warum die Ontrack-Partnerschaft für unsere Kunden Vorteile bringt
Datenrettung ist ein Spezialgebiet, das eine erhebliche Infrastruktur erfordert: Reinräume der ISO-Klasse 5, spezielle Diagnose-Hardware für hunderte verschiedene Festplatten-Modelle, Erfahrung mit allen gängigen Dateisystemen, Verschlüsselungs-Standards und RAID-Konfigurationen. Eine kleine IT-Firma kann das nicht selbst aufbauen – das wäre wirtschaftlich nicht darstellbar und qualitativ nicht zu garantieren.
Ontrack ist seit Jahrzehnten der weltweit führende Spezialist für professionelle Datenrettung. Unsere Partnerschaft bedeutet für Sie konkret:
• Eigene Erstanalyse vor Ort – viele Fälle lösen wir günstig in unserer Werkstatt, ohne Reinraum-Aufwand
• Wenn der Reinraum nötig wird: schneller, direkter Weg, keine doppelte Diagnostik
• Schweizer Ansprechpartner während des gesamten Prozesses – Sie sprechen mit uns, nicht mit einem internationalen Call-Center
• Sichere Logistik: verschlüsselter Transport, dokumentierte Übergabe, keine Risiken durch Postversand
• Faire Preise: wir verdienen nicht an überhöhten Rettungskosten, sondern an der Qualität der Erstanalyse und der Begleitung
Was kostet eine Datenrettung in der Schweiz wirklich?
Die Preise variieren stark, je nach Art und Schwere des Schadens. Hier eine ehrliche Übersicht aus unserer täglichen Praxis:
Fall-Typ | Wo wird gerettet? | Richtwert |
Versehentliche Löschung / Formatierung | Compu-Trade Werkstatt | CHF 200 – 800 |
Dateisystem-Schaden (Mac/Windows) | Compu-Trade Werkstatt | CHF 200 – 1’000 |
Mechanischer Festplatten-Schaden (HDD) | Ontrack Reinraum | CHF 1’500 – 3’500 |
SSD mit Controller-Defekt | Ontrack Reinraum | CHF 1’500 – 3’000 |
Wasser- / Brandschaden | Ontrack Reinraum | CHF 2’000 – 4’500 |
Server-RAID-Ausfall (KMU) | Werkstatt oder Reinraum | CHF 1’500 – 5’000 |
Wichtig: Die Erstanalyse ist bei Compu-Trade in den meisten Fällen kostengünstig oder bei Kunden mit Wartungsvertrag kostenlos. Sie zahlen also nichts für die Diagnose – sondern erst, wenn Sie nach Vorliegen der Schadensbeurteilung entscheiden, die Rettung in Auftrag zu geben.
Worauf Sie bei einem seriösen Datenrettungs-Anbieter achten sollten
Datenrettung ist ein Vertrauensgeschäft. Sie geben einem fremden Unternehmen einen Datenträger mit – im Zweifelsfall mit hochsensiblen Geschäfts- oder Privatdaten. Folgende Punkte sollten erfüllt sein:
• Transparente Kostenvoranschläge: Kein Anbieter sollte ohne klaren Preis und ehrliche Erfolgseinschätzung loslegen.
• Keine Vorab-Zahlungen ohne Diagnose: Seriöse Anbieter analysieren zuerst und rechnen erst nach Ihrer Zustimmung ab.
• Erfolgsbasierte Bezahlung bei schweren Fällen: Bei Reinraum-Rettungen gibt es üblicherweise reduzierte Kosten, wenn die Rettung nicht erfolgreich ist.
• Datenschutz nachweisbar: Verschlüsselter Transport, nachvollziehbare Übergaben, vertragliche Vertraulichkeit (für KMU besonders wichtig).
• Lokaler Ansprechpartner: Sie sollten mit einer realen Person in Ihrer Region sprechen können, nicht nur mit einem internationalen Web-Formular.
• Backup-Beratung als Nachgespräch: Wer einmal Daten gerettet hat, sollte Ihnen helfen, dass es kein zweites Mal nötig wird.
Häufige Fragen zur Datenrettung
Sind meine Daten bei einer Datenrettung wirklich vertraulich?
Bei seriösen Anbietern ja. Wir arbeiten mit verschlüsseltem Transport und einer schriftlichen Vertraulichkeits-Erklärung. Ontrack hat zudem zertifizierte Prozesse für besonders sensible Daten – wir können auf Wunsch auch eine Auftragsdatenverarbeitungs-Vereinbarung (ADV) abschliessen, wie sie für Arztpraxen und andere KMU mit besonders schützenswerten Daten Pflicht ist.
Wie lange dauert eine Datenrettung?
Eine Erstanalyse bei uns vor Ort: ein bis drei Werktage. Eine Werkstatt-Rettung: weitere zwei bis fünf Werktage. Eine Reinraum-Rettung über Ontrack: typischerweise sieben bis vierzehn Werktage, in dringenden Fällen ist eine Express-Bearbeitung gegen Aufpreis möglich (24-48 Stunden).
Was passiert, wenn die Daten nicht gerettet werden können?
Das kommt vor – wenn auch selten. Bei Reinraum-Rettungen ist die Bezahlung üblicherweise erfolgsabhängig: Werden die Daten nicht oder nicht im versprochenen Umfang wiederhergestellt, reduzieren sich die Kosten entsprechend oder entfallen ganz (je nach Vereinbarung). Die Diagnose-Kosten sind davon nicht betroffen, weil die Analyse-Arbeit auch dann erfolgt ist.
Kann man Daten von einer SSD genauso retten wie von einer Festplatte?
Teilweise ja, teilweise schwieriger. SSDs sind keine «kleinen Festplatten», sondern eine völlig andere Technologie. Bei mechanischen Schäden (Sturz) sind SSDs weniger anfällig. Bei elektronischen Schäden oder Controller-Defekten ist die Rettung jedoch anspruchsvoller und teurer als bei klassischen HDDs. Auch verschlüsselte SSDs (etwa Mac mit FileVault oder BitLocker-Laufwerke) brauchen spezielle Vorgehensweisen.
Was kostet die Datenrettung, wenn die Festplatte nur 50 GB klein ist?
Die Datenmenge spielt eine geringe Rolle. Die Kosten richten sich nach dem Schadensbild und der Diagnose, nicht nach der Festplattengrösse. Eine 50-GB-SSD mit Controller-Schaden kann genauso teuer sein wie eine 4-TB-Festplatte mit demselben Defekt.
Kann ich vorher etwas tun, damit es nie zu Datenverlust kommt?
Ja – ein gutes Backup ist die einzige zuverlässige Versicherung. Die Faustregel: «3-2-1» – mindestens drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medientypen, davon mindestens eine ausserhalb des Standortes (z.B. in einer Schweizer Cloud). Wir richten unseren Kunden ein solches Backup-Konzept gerne ein – das verhindert die meisten Datenverlust-Szenarien vollständig.
Macht ihr auch Datenrettung für Privatpersonen?
Ja. Wir machen sowohl Datenrettung für KMU als auch für Privatpersonen. Familienfotos, persönliche Dokumente, Studienarbeiten – wir behandeln jedes Anliegen gleich seriös, unabhängig von der Datenmenge oder vom geschäftlichen Hintergrund.
Fazit: Datenverlust ist meistens nicht endgültig
Wenn Sie Daten verloren haben, ist die wichtigste erste Reaktion: ruhig bleiben und das Gerät ausschalten. Damit ist schon die halbe Miete erbracht. Mit der richtigen Erstanalyse und – falls nötig – einer professionellen Reinraum-Rettung sind die Erfolgsquoten heute hoch.
Was wir aus über 20 Jahren Erfahrung wissen: Die meisten Datenverluste hätten durch ein vernünftiges Backup verhindert werden können. Das ist nicht als Vorwurf gemeint – sondern als Einladung, nach einer geretteten Datei auch das Backup-Thema einmal grundsätzlich anzuschauen.
Compu-Trade Datenrettung – mit Ontrack-Partnerschaft seit mehreren Jahren Standorte in Hettiswil und Burgdorf. Erstanalyse jeweils kostengünstig, oft am gleichen oder nächsten Werktag. Wir bewerten ehrlich, ob eine Rettung wirtschaftlich sinnvoll und technisch realistisch ist. Termin: 034 411 11 33 oder info@compu-trade.ch |
Hinweis: Die genannten Kostenrichtwerte basieren auf unseren Erfahrungen aus den letzten Jahren und können je nach Schadensbild abweichen. Die genannten Erfolgsquoten sind Branchen-Durchschnittswerte und keine Garantien – jeder Fall ist individuell. Stand: Mai 2026.

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