top of page

iPhone 18 Pro: Was im Herbst 2026 kommt – und für wen sich das Warten lohnt

  • vor 1 Tag
  • 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Apple wird das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max voraussichtlich im September 2026 vorstellen. Erwartet werden ein neuer A20-Pro-Chip in 2-Nanometer-Technik, eine deutlich kleinere Dynamic Island, ein helleres Display und ein grösserer Akku. Gleichzeitig rechnen Analysten mit spürbar höheren Preisen. Wer heute ein neues iPhone braucht, fährt mit einem iPhone 17 Pro in vielen Fällen besser – der Generationensprung fällt kleiner aus als der Preisunterschied.


Als einer der ersten offiziellen Apple-Partner der Schweiz begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden seit 1986 durch jeden Gerätewechsel. Deshalb hier unsere nüchterne Einordnung: was an den aktuellen Berichten dran ist, was reine Spekulation bleibt – und was das für Ihre Kaufentscheidung bedeutet.


iPhone 18 Pro Kamerasystem – Übersicht zu Release, Preis und Neuerungen


Wichtig: Alle Angaben in diesem Beitrag beruhen auf Berichten von Branchenanalysten, Zulieferer-Leaks und Fachmedien. Apple hat nichts davon offiziell bestätigt. Pläne können sich bis zur Keynote noch ändern.

Wann erscheint das iPhone 18 Pro?

Apple wird seinen gewohnten Rhythmus voraussichtlich aufbrechen. Statt einer kompletten Modellreihe im September sollen 2026 nur die Spitzenmodelle erscheinen – das iPhone 18 Pro, das Pro Max und das erste faltbare iPhone. Die günstigeren Geräte folgen dann im Frühling 2027.

Modell

Erwarteter Marktstart

iPhone 18 Pro / Pro Max

September 2026

Faltbares iPhone

September 2026

iPhone 18

Frühling 2027

iPhone 18e

Frühling 2027

iPhone Air (2. Generation)

Frühling 2027


Für Apple hat das einen klaren Vorteil: Das Weihnachtsgeschäft gehört den margenstarken Pro-Modellen, und im Frühling gibt es einen zweiten Aufmerksamkeitsmoment.

Ein Dämpfer kommt allerdings aus Apples eigenem Haus. Konzernchef Tim Cook hat im letzten Quartalsbericht auf zunehmende Lieferengpässe hingewiesen. In der Praxis heisst das: In den ersten Wochen nach dem Marktstart könnten die neuen Pro-Modelle knapp sein und die Lieferfristen lang – ein Szenario, das wir 2020 beim iPhone 12 Pro schon einmal erlebt haben.


Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • A20-Pro-Chip in 2-nm-Fertigung – rund 15 % mehr Leistung und bis zu 30 % bessere Energieeffizienz gegenüber dem A19

  • Kleinere Dynamic Island – erstmals seit dem iPhone 14 Pro von 2022

  • Face-ID-Sensorik teilweise unter dem Display

  • Apples eigenes C2-Modem löst Qualcomm ab

  • Variable Blende bei der Hauptkamera – voraussichtlich exklusiv beim Pro Max

  • Deutlich hellere Displays – bis zu 3'000 statt bisher 1'600 cd/m²

  • Grösserer Akku beim Pro Max, rund 12 % mehr Kapazität

  • Satelliten-Verbindung über den Notfall hinaus – erstmals auch für normale Datenübertragung


Design und Farben: kleine Retusche statt Neuanfang

Wer auf ein völlig neues Gehäuse hofft, wird enttäuscht. Die Form bleibt dem iPhone 17 Pro sehr ähnlich, inklusive des breiten Kameraplateaus. Die Bildschirmdiagonalen bleiben bei 6,3 und 6,9 Zoll. Auch die Gerüchte über deutlich dickere Gehäuse haben sich zuletzt nicht erhärtet.

Spannender ist die Farbpalette. Ein neues Dunkelrot mit dem Arbeitstitel «Dark Cherry» soll das auffällige Orange der aktuellen Generation als Signalfarbe ablösen. Dazu kommen Hellblau, Silber und eine dunkle Variante, bei der noch unklar ist, ob sie als Dunkelgrau oder als echtes Schwarz erscheint.


Kamera: die interessanteste Baustelle

Die spannendste Neuerung ist eine variable Blende bei der 48-Megapixel-Hauptkamera. Bisher arbeiten iPhone-Kameras mit einer fest verbauten Blendenöffnung – die Tiefenschärfe wird rechnerisch simuliert. Eine mechanisch verstellbare Blende würde erstmals echte optische Kontrolle darüber geben, wie viel Licht auf den Sensor fällt.

Für Porträtaufnahmen und für Situationen mit hartem Gegenlicht wäre das ein spürbarer Qualitätssprung. Nach jüngsten Berichten reicht der Platz im Gehäuse allerdings nur beim Pro Max – ein weiteres Argument für das grössere Modell.

Dazu kommen ein möglicher neuer, dreilagiger Bildsensor mit besserem Dynamikumfang und schnellerer Reaktionszeit sowie eine Frontkamera, die von 18 auf rund 24 Megapixel zulegen könnte. Letzteres zahlt vor allem auf Videocalls ein – für viele unserer Geschäftskunden relevanter als jedes Zoomobjektiv.


Dynamic Island: kleiner wird es fast sicher

Seit dem iPhone 14 Pro hat Apple an Grösse und Form der Dynamic Island nichts verändert. Das dürfte sich nun ändern. Mehrere unabhängige Quellen berichten übereinstimmend, dass ein Teil der Face-ID-Sensorik unter das Display wandert und die Aussparung dadurch schrumpft.

Ob auch die Frontkamera umzieht, ist umstritten. Ein Bericht sprach von einer Verlagerung in die obere linke Ecke, mehrere Leaker haben dem inzwischen widersprochen. Realistisch ist ein Zwischenschritt: eine kleinere Pille an gewohnter Stelle.


Leistung, Akku und Verbindung

Der A20 Pro wird voraussichtlich bei TSMC im 2-Nanometer-Verfahren gefertigt. Der Wechsel auf eine kleinere Strukturbreite bringt mehr Transistoren auf derselben Fläche – und damit den üblichen Doppelgewinn aus Tempo und Effizienz. Zusätzlich soll der Arbeitsspeicher enger an den Prozessor rücken, was Bandbreite und Latenz verbessert.

Im Alltag werden Sie davon wenig direkt bemerken. Spürbar wird es bei rechenintensiven KI-Funktionen, die lokal auf dem Gerät laufen – genau dort, wo aktuelle iPhones am schnellsten an ihre Grenzen kommen.

Beim Akku deutet vieles auf einen ordentlichen Sprung hin: Für das Pro Max sind rund 5'400 bis 5'600 mAh im Gespräch, etwa 12 % mehr als bisher. Ob daraus auch längere Laufzeiten werden, hängt stark davon ab, wie intensiv die neuen KI-Funktionen genutzt werden.

Beim Funk ersetzt das selbst entwickelte C2-Modem den bisherigen Qualcomm-Chip – erwartet werden bessere Effizienz und mmWave-Unterstützung. Für den WLAN- und Bluetooth-Teil bleibt es beim bekannten N1-Chip mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread. Neu und praktisch relevant: Die Satellitenverbindung soll über reine Notrufe hinausgehen und künftig auch normale Datenübertragung erlauben.


Was wird das iPhone 18 Pro kosten?

Hier liegt der wunde Punkt. Nachdem Apple im Sommer bereits die Preise für Macs und iPads angehoben hat, gehen mehrere Analystenhäuser von deutlich teureren iPhones aus. Die Schätzungen bewegen sich zwischen 250 und 300 US-Dollar Aufschlag gegenüber dem iPhone 17 Pro, weil allein die Komponenten Apple rund 300 Dollar mehr kosten dürften.

Für den Schweizer Markt gibt es noch keine Zahlen. Erfahrungsgemäss zieht der Franken-Preis solche Erhöhungen aber mit – wenn auch meist etwas gedämpft.

Unsere Einschätzung: Der Aufpreis dürfte grösser ausfallen als der tatsächliche Alltagsnutzen gegenüber der aktuellen Generation.


Jetzt kaufen oder auf das iPhone 18 Pro warten?

Eine ehrliche Antwort statt einer Verkaufsempfehlung:

Warten lohnt sich, wenn Sie:

  • ernsthaft fotografieren und die variable Blende beim Pro Max reizt

  • ein iPhone 13 Pro oder älter nutzen – dann ist der Sprung ohnehin gross

  • maximale Laufzeit brauchen und viel unterwegs sind

  • Ihr Gerät vier bis fünf Jahre behalten wollen

Zum iPhone 17 Pro greifen sollten Sie, wenn Sie:

  • jetzt ein zuverlässiges Gerät brauchen und nicht auf einen Termin warten wollen

  • preisbewusst kaufen – der Abstand zur neuen Generation wird deutlich

  • ein Firmengerät ersetzen, das einfach funktionieren muss

  • ohnehin nicht das absolute Maximum an Kameratechnik benötigen


Ein Punkt aus der Praxis: Nach einer Preiserhöhung werden die Vorgängermodelle nicht günstiger – sie verschwinden. Wer beim aktuellen Modell zugreifen will, tut das besser vor der Keynote als danach.


So begleiten wir Sie beim Wechsel

Ein neues iPhone ist schnell gekauft. Aufwendig wird es meist danach: Daten übernehmen, Konten einrichten, Backups prüfen, das alte Gerät sicher löschen.

Genau hier setzen wir an:


  • Beratung ohne Verkaufsdruck – wir sagen Ihnen auch, wenn sich das Warten lohnt

  • Datenübernahme und Einrichtung in unserer Werkstatt in Burgdorf oder bei Ihnen vor Ort

  • Occasionsgeräte und Eintausch – Ihr altes iPhone behält einen Restwert

  • Geschäftskunden, Praxen und Schulen – Geräteverwaltung, Sicherheit und Datenschutz nach revDSG


Unsere Ansätze: CHF 128.– pro Stunde für Private, CHF 138.– pro Stunde für Business.


Sie sind unsicher, welches Modell zu Ihnen passt? Melden Sie sich bei uns – wir schauen uns Ihre aktuelle Situation an und geben Ihnen eine klare Empfehlung.


Häufige Fragen zum iPhone 18 Pro


Wann kommt das iPhone 18 Pro in die Schweiz? Kurz gesagt: Voraussichtlich im September 2026, zeitgleich mit dem internationalen Marktstart. Ein offizielles Datum hat Apple noch nicht genannt.


Warum erscheint das normale iPhone 18 erst 2027? Kurz gesagt: Apple stellt seinen Zeitplan offenbar auf zwei Termine pro Jahr um. Im September kommen die Pro-Modelle, im Frühling die günstigeren Geräte.


Wird das iPhone 18 Pro teurer? Kurz gesagt: Sehr wahrscheinlich ja. Analysten rechnen mit 250 bis 300 US-Dollar Aufschlag gegenüber dem iPhone 17 Pro. Schweizer Preise stehen noch nicht fest.


Was ist eine variable Blende und brauche ich die? Kurz gesagt: Sie erlaubt es, die Lichtmenge mechanisch zu steuern und die Tiefenschärfe optisch statt rechnerisch zu bestimmen. Für ambitionierte Fotografie ein echter Gewinn, für Schnappschüsse kaum relevant.


Lohnt sich das iPhone 17 Pro jetzt noch? Kurz gesagt: Ja. Der Generationenunterschied fällt voraussichtlich kleiner aus als der Preisunterschied – besonders bei Firmengeräten.


Wird die Dynamic Island beim iPhone 18 Pro kleiner? Kurz gesagt: Danach sieht es aus. Mehrere unabhängige Quellen berichten, dass Teile der Face-ID-Sensorik unter das Display wandern.


Kann das iPhone 18 Pro über Satellit ins Internet? Kurz gesagt: Möglicherweise. Berichten zufolge arbeitet Apple an Satellitenverbindungen, die über den reinen Notruf hinausgehen.


Bekomme ich das iPhone 18 Pro sofort nach dem Marktstart? Kurz gesagt: Eher nicht. Apple selbst hat vor Lieferengpässen gewarnt – längere Wartezeiten in den ersten Wochen sind wahrscheinlich.


Kann ich mein altes iPhone bei Compu-Trade eintauschen? Kurz gesagt: Ja. Wir prüfen den Restwert Ihres Geräts und rechnen ihn beim Neukauf an. Melden Sie sich einfach bei uns.


Übernehmen Sie die Datenübertragung auf das neue iPhone? Kurz gesagt: Ja. Wir übernehmen Einrichtung, Datenübertragung und das sichere Löschen des Altgeräts – auf Wunsch auch für ganze Geräteflotten.


Quellen: Berichte von Macwelt/Macworld sowie Analysen von Counterpoint Research und GF Securities, Stand August 2026. Alle Angaben ohne Gewähr – Apple hat keine der genannten Funktionen offiziell bestätigt.

Kommentare


bottom of page